Aktuelle Informationen in Zusammenhang mit Corona

02.03.2022

 

Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022

 

Die Überbrü­ckungs­hilfe IV bildet die fünfte Phase der staat­lichen Überbrü­ckungs­hilfen. Im Wesent­lichen gelten hier die gleichen Bedin­gungen wie der bei der Überbrü­ckungs­hilfe III Plus. Antrags­be­rechtigt sind alle Unter­nehmen mit einem coronabe­dingten Umsatz­ein­bruch von mindestens 30 %. Umsatz­ein­brüche aufgrund freiwil­liger Schlie­ßungen können auch als coronabe­dingt angesehen werden, wenn aufgrund der Corona-Zutritts­be­schrän­kungen oder vergleich­barer Maßnahmen die Aufrecht­erhaltung des Geschäfts­be­triebes unwirt­schaftlich ist. Kosten für die Kontrollen zur Umsetzung von Zutritts­be­schrän­kungen werden gleich­falls anerkannt.

 

Die verlän­gerte Überbrü­ckungs­hilfe IV wird jetzt unver­ändert fortge­setzt bis Ende Juni 2022.

 

Grund­le­gende Antrags­vor­aus­setzung ist weiterhin ein Corona-bedingter Umsatz­rückgang von 30 Prozent im Vergleich zum Referenz­zeitraum 2019. Der maximale Fördersatz der förder­fä­higen Fixkosten beträgt 90 Prozent bei einem Umsatz­rückgang von über 70 Prozent. Auch die umfas­senden förder­fä­higen Fixkosten bleiben unver­ändert. So können weiterhin die Kosten für Miete, Pacht, Zinsauf­wen­dungen für Kredite, Ausgaben für Instand­haltung, Versi­che­rungen usw. geltend gemacht werden.

 

Für Soloselb­ständige steht auch weiterhin die Neustart­hilfe zur Verfügung. Je nach Höhe des coronabe­dingten Umsatz­aus­falls stehen über die „Neustart­hilfe 2022 Zweites Quartal“ bis zu 1.500 Euro pro Monat zur Verfügung, also bis zu 4.500 Euro für den verlän­gerten Förder­zeitraum April bis Juni 2022. Die „Neustart­hilfe 2022 Zweites Quartal“ richtet sich weiterhin an die Betrof­fenen, die coronabe­dingte Umsatz­ein­bußen verzeichnen, aber aufgrund geringer Fixkosten kaum von der Überbrü­ckungs­hilfe IV profi­tieren. Wie bisher können neben Soloselbst­stän­digen (mit oder ohne Perso­nen­ge­sell­schaften) auch kurz befristet Beschäf­tigte in den Darstel­lenden Künsten, unständig Beschäf­tigte aller Branchen sowie Kapital­ge­sell­schaften und Genos­sen­schaften antrags­be­rechtigt sein. Auch die „Neustart­hilfe 2022 Zweites Quartal“ wird als Vorschuss ausge­zahlt und muss je nach Umsatz­ent­wicklung im Förder­zeitraum anteilig zurück­ge­zahlt werden. Sie wird nicht auf die Grund­si­cherung angerechnet.

28.02.2022

 

Verlängerung von Verfahrenserleichterungen

 

Lt. BMF-Schreiben vom 31.01.2022 werden den nachweislich unmit­telbar und nicht unerheblich Betrof­fenen weitere Stundungen und Vollstre­ckungs­auf­schübe gewährt.

 

Stundung im vereinfachten Verfahren

Nachweislich unmit­telbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich Betroffene können bis Ende März 2022 unter Darlegung ihrer Verhält­nisse Anträge auf Stundung der bis dahin fälligen Steuern stellen. Die Finanz­ver­waltung kann diese dann bis zum 30.06.2022 stunden. Das Finanzamt kann zudem nochmals, unter Berück­sich­tigung einer Raten­zah­lungs­ver­ein­barung, Anschluss­stun­dungen bis 30.09.2022 gewähren. Die Finanz­ver­waltung kann auf die Erhebung von Stundungs­zinsen verzichten.

 

Vollstreckungsaufschub im vereinfachten Verfahren

Teilt ein Vollstre­ckungs­schuldner dem Finanzamt bis Ende März 2022 mit, dass er nachweislich unmit­telbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffen ist, ist das Finanzamt angehalten, bis Ende Juni 2022 von Vollstre­ckungs­maß­nahmen (bei bis zum 31.03.2022 fällig gewor­denen Steuern) abzusehen. Auch Säumnis­zu­schläge in diesem Zusam­menhang sind grund­sätzlich zu erlassen. Der Vollstre­ckungs­auf­schub kann bis Ende September 2022 verlängert werden, wenn eine angemessene Raten­zahlung vereinbart wird.

 

Anpassung von Steuervorauszahlungen

Die von der Pandemie nachweislich unmit­telbar und nicht unerheblich negativ wirtschaft­lichen betrof­fenen Steuer­pflich­tigen können weiterhin bis 30.06.2022 Anträge auf Anpassung der Voraus­zahlung auf die Einkommen- und Körper­schaft­steuer 2021 und 2022 stellen. Bei der Nachprüfung sind keine strengen Anfor­de­rungen zu stellen.

25.11.2021

 

Verlängerung der Corona-Wirtschaftshilfen und Erleichterungen im Rahmen des Kurzarbeitergeldes bis Ende März 2022

 

Aktuell  steigen die Infek­ti­ons­zahlen exponen­tiell, was Auswirkung auf die Wirtschaft hat.  Die  Bundes­re­gierung hat beschlossen, die Wirtschafts­hilfen für die Beschäf­tigten, die kleinen und mittleren Unter­nehmen und die Aussteller auf Weihnachts­märkten zu verlängern bzw. zu ergänzen.

 

Bis Ende März 2022 werden die Corona-Wirtschafts­hilfen zusammen mit den Erleich­te­rungen im Rahmen des Kurzar­bei­ter­geldes verlängert.

Bedingt durch die Vorweih­nachtszeit hat die Bundes­re­gierung auf die Unter­stützung der Weihnachts­märkte hinge­wiesen, auf die sich die daran betei­ligten Unter­nehmen vorbe­reitet haben.  Bereits jetzt können Aussteller auf Weihnachts­märkten die Überbrü­ckungs­hilfe III Plus erhalten, für sie besonders relevant ist die Abschreibung auf verderb­liche Ware und Saisonware. Gleich­zeitig wird im Rahmen der neuen Überbrü­ckungs­hilfe IV der Zugang zum Eigen­ka­pi­tal­zu­schuss für Aussteller auf Weihnachts­märkten erleichtert — künftig muss nur  für einen Monat ein relevanter Umsatz­rückgang nachge­wiesen werden.

 

Grund­sätzlich werden bei der  Überbrü­ckungs­hilfe IV die bewährten Zugangs­vor­aus­set­zungen der Überbrü­ckungs­hilfe III Plus beibe­halten und bis März 2022 verlängert.  Unter­nehmen müssen weiterhin einen Umsatz­rückgang von mindestens 30 % im Vergleich zum Referenz­monat 2019 nachweisen und bekommen umfassend ihre Betriebs­kosten erstattet. Auf Empfehlung des Bundes­rech­nungshofs erhalten Unter­nehmen in der Überbrü­ckungs­hilfe IV bei Umsatz­aus­fällen ab 70 % bis zu 90 % der Fixkosten erstattet. In der Überbrü­ckungs­hilfe III Plus bleibt es bei einer Erstattung von 100 % für diese Unternehmen.

 

Gleich­zeitig wird auch die Neustart­hilfe für Selbständige bis Ende März 2022 verlängert. Soloselb­ständige können hier weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlän­gerten Förder­zeitraum also bis zu 4.500 Euro.

 

Der neue beihil­fe­recht­liche Spielraum wird vollständig ausge­nutzt, den die Europäische Kommission mit dem neuen Temporary Framework vom 18. November 2021 gewährt. Das heißt konkret, dass  die Höchst­grenzen der Förderung um 2,5 Mio. Euro angehoben werden.

 

Verlängert bis Ende März 2022 werden auch die Härte­fall­hilfen, die in der Zustän­digkeit der Bundes­länder liegen.

 

Mit der Verlän­gerung der Corona-Hilfen einher geht eine großzügige Verlän­gerung der Fristen für die Antrag­stellung bei der Überbrü­ckungs­hilfe III Plus und für die Schlussabrechnung.

11.06.2021

 

Verlängerung der Überbrückungshilfen

 

Nach einer aktuellen Infor­mation des Bundes­mi­nis­te­riums für Wirtschaft und Energie (BMWi) werden die bestehenden Corona-Hilfs­pro­gramme auf Beschluss der Bundes­re­gierung verlängert und als neue Überbrü­ckungs­hilfe III Plus und Neustart­hilfe Plus bis zum 30.9.2021 fortgeführt.

 

Dabei werden die bewährten Förder­be­din­gungen der Überbrü­ckungs­hilfe III in der neuen Überbrü­ckungs­hilfe III Plus beibe­halten. Sie werden aller­dings ergänzt durch eine sog. Restart-Prämie. Unter­nehmen, die im Zuge der Wieder­eröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurück­holen, neu einstellen oder ander­weitig die Beschäf­tigung erhöhen, sollen wahlweise zur bestehenden Perso­nal­kos­ten­pau­schale die neue Restart-Prämie als Zuschuss zu den steigenden Perso­nal­kosten erhalten können. Konkret sollen sie auf die Differenz der tatsäch­lichen Perso­nal­kosten im Förder­monat Juli 2021 zu den Perso­nal­kosten im Mai 2021 einen Zuschuss von 60 Prozent erhalten. Im August soll der Zuschuss noch 40 Prozent und im September 20 Prozent betragen.

 

Mit der neuen Neustart­hilfe Plus sollen Soloselb­ständige nunmehr für die ersten drei Quartale des Jahres mehr Hilfe erhalten können. Die Neustart­hilfe soll sich von bis zu 1.250 Euro pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 auf bis zu 1.500 Euro pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021 erhöhen. Für den gesamten Förder­zeitraum von Januar bis September 2021 können Soloselbst­ständige somit nun bis zu 12.000 Euro bekommen. Bisher war die Neustart­hilfe auf einen Betrag von 7.500 Euro begrenzt.

 

Abschlags­zah­lungen werden nach Auskunft des BMWi bei den neuen Hilfen mit der Laufzeit Juli bis September 2021 weiterhin in bewährter Weise erfolgen. Für die laufenden Hilfen, deren Förder­zeitraum am 30.6.2021 endet, sei aller­dings zu beachten, dass mit diesem Zeitpunkt auch die Abschlags­zah­lungen einge­stellt werden. Das bedeutet, dass etwa für die Überbrü­ckungs­hilfe III, die nach den geltenden Regelungen noch über das Programmende hinaus bis zum 31.8.2021 beantragt werden kann, bei Antrag­stellung nach dem 30.6.2021 keine Abschläge mehr geleistet werden können.

06.04.2021

 

Neuer Eigenkapitalzuschuss

 

Unter­nehmen, die besonders schwer und über einen langen Zeitraum von Schlie­ßungen betroffen sind, sollen einen neuen Eigen­ka­pi­tal­zu­schuss erhalten.

Der neue Zuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrü­ckungs­hilfe III gewährt.

 

Anspruchs­be­rechtigt sind Unter­nehmen mit einem Umsatz­ein­bruch von mindestens 50 Prozent in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021.

Der neue Eigen­ka­pi­tal­zu­schuss zur Substanz­stärkung beträgt bis zu 40 Prozent des Betrags, den ein Unter­nehmen für die förder­fä­higen Fixkosten erstattet bekommt.  Der Zuschuss ist gestaffelt und steigt an, je länger Unter­nehmen einen Umsatz­ein­bruch von mindestens 50 Prozent erlitten haben. Gezahlt wird er ab dem dritten Monat des Umsatz­ein­bruchs und beträgt in diesem Monat 25 Prozent. Im vierten Monat mit einem Umsatz­ein­bruch von mindestens 50 Prozent erhöht sich der Zuschlag auf 35 Prozent; bei fünf oder mehr Monaten erhöht er sich noch einmal auf 40 Prozent pro Monat.

 

Beispiel: Ein Unter­nehmen erleidet in den Monaten Januar, Februar und März 2021 einen Umsatz­ein­bruch von 55 Prozent. Das Unter­nehmen hat jeden Monat 10.000 Euro betrieb­liche Fixkosten aus Mietver­pflich­tungen, Zinsauf­wen­dungen und Ausgaben für Elektri­zität, Wasser und Heizung und beantragt dafür die Überbrü­ckungs­hilfe III. Das Unter­nehmen erhält eine reguläre Förderung aus der Überbrü­ckungs­hilfe III in Höhe von jeweils 6.000 Euro für Januar, Februar und März (60 Prozent von 10.000 Euro). Es erhält für den Monat März zusätzlich einen Eigen­ka­pi­tal­zu­schuss in Höhe von 1.500 Euro (25 Prozent von 6.000 Euro).

18.03.2021

 

Antragstellung für die Neustarthilfe für Soloselbständige

 

Unter dem bundes­ein­heit­lichen Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de können Soloselbst­ständige die sogenannte  Neustart­hilfe beantragen.

 

Mit der Neustart­hilfe werden Soloselb­ständige unter­stützt, deren wirtschaft­liche Tätigkeit im Förder­zeitraum 1.1.2021 bis 30.6.2021 Corona-bedingt einge­schränkt ist, die aber nur geringe betrieb­liche Fixkosten haben und für welche die Fixkos­ten­er­stattung im Rahmen der Überbrü­ckungs­hilfe III daher nicht in Frage kommt.

 

Sie ergänzt die bestehenden Siche­rungs­systeme, wie z.B. die Grund­si­cherung. Die Neustart­hilfe wird nicht auf die Leistungen der Grund­si­cherung angerechnet.

Soloselbst­ständige können alter­nativ zur Überbrü­ckungs­hilfe III einmalig die Neustart­hilfe von bis zu 7.500 € beantragen. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechs­mo­na­tigen Referenz­um­satzes, der auf Basis des Jahres­um­satzes 2019 berechnet wird.

 

Die Antrags­frist endet am 31.8.2021.

 

Im Rahmen der Neustart­hilfe können Anträge nun auch über Prüfende Dritte gestellt werden. Damit können betroffene Soloselb­ständige entscheiden, ob sie die Antrag­stellung selbst übernehmen wollen oder zur Unter­stützung einen Steuer­be­rater oder Wirtschafts­prüfer hinzu­ziehen möchten.

 

Bislang konnten Anträge für die Neustart­hilfe nur von den Betrof­fenen selbst als natür­liche Personen in Form eines sog. Direkt­an­trags gestellt werden. Dies ist auch künftig mittels eines ELSTER-Zerti­fikats weiterhin möglich. 

In der Praxis wird es aller­dings gerade in Fällen, in denen nicht leicht abzuschätzen ist, ob die Neustart­hilfe oder die Überbrü­ckungs­hilfe III günstiger ist, das Bedürfnis bestehen, zur Unter­stützung einen Steuer­be­rater oder Wirtschafts­prüfer hinzuzuziehen. 

Für diesen Fall erhalten die Betrof­fenen nunmehr die Möglichkeit, die Antrag­stellung durch den Berater als Prüfenden Dritten durchzuführen.

 

Dabei werden auch die Berater­kosten in einem gewissen Umfang bezuschusst und zusätzlich zur Neustart­hilfe an den Antrag­stel­lenden ausge­zahlt. Bis zu einer beantragten Förder­summe von 5.000 € werden die geltend gemachten Kosten bis zu einem Betrag von 250 € bezuschusst. Bei einer beantragten Förder­summe von mehr als 5.000 € beträgt der Zuschuss 5% der beantragten Fördersumme. 

Ein Zuschuss entfällt aller­dings, wenn der Antrag auf Neustart­hilfe abgelehnt oder negativ beschieden wird.

12.02.2021

 

Beantragung der Überbrückungshilfe III

 

Seit Mittwoch­nach­mittag können Unter­nehmen sowie Soloselbst­ständige und Freibe­rufler, die durch die staat­lichen Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung von Umsatz­ein­bußen betroffen sind, die sogenannte Überbrü­ckungs­hilfe III  beantragen. Sie wird ebenso wie die Überbrü­ckungs­hilfen der ersten und zweiten Phase als Zuschuss zu den betrieb­lichen Fixkosten gewährt. Wir als Steuer­be­rater sind erneut in das Antrags­ver­fahren eingebunden.

 

Anders als bei den bishe­rigen Hilfen gibt es aller­dings nur noch ein einheit­liches Kriterium für die Antrags­be­rech­tigung: Es muss in einem Monat einen Umsatz­ein­bruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenz­monat im Jahr 2019 vorliegen. Der Förder­zeitraum umfasst die Monate November 2020 bis Juni 2021.

 

Die Antrag­stellung muss für die betrof­fenen Unter­nehmen ebenso wie bereits bei der Überbrü­ckungs­hilfe II sowie den November-/ und Dezem­ber­hilfen elektro­nisch durch die Berufs­an­ge­hö­rigen als prüfende Dritte erfolgen.

 

Detail­lierte Infor­ma­tionen vorab zur Antrags­be­rech­tigung und zum Bewil­li­gungs­ver­fahren sind auf der Webseite des Bundes­mi­nis­te­riums für Wirtschaft und Energie (BMWi) abrufbar. Dort findet sich ebenfalls ein umfang­reicher FAQ-Katalog des BMWi zu häufig gestellten Fragen zur Überbrü­ckungs­hilfe III.

03.12.2020

 

Abrechnung der Corona-Soforthilfe

 

Seit dem 01.12.2020  liegen nunmehr  die Infor­ma­tionen des Landes Nordrhein-Westfalen zum Rückmel­de­ver­fahren der Sofort­hilfe 2020 und zur Ermittlung des Liqui­di­täts­eng­passes vor. Auch die anderen Bundes­länder haben das Verfahren  zur Abrechnung und Überprüfung freigeschaltet.

Kurzfristig werden alle Sofort­hil­fe­emp­fänger eine E‑Mail ihres zustän­digen Minis­te­riums erhalten. Wer noch in 2020 das Rückmel­de­ver­fahren durch­führen möchte, kann über den dort enthal­tenen Link seine persön­lichen Abrech­nungs­un­ter­lagen anfordern, die ohne Medien­bruch per E‑Mail versendet werden.

Für den Fall, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Abrechnung erwünscht ist, muss nichts unter­nehmen. Es erfolgt eine weitere Kontakt­auf­nahme im Frühjahr 2021.

Die beigefügten Anhänge infor­mieren über den gesamten Ablauf des Rückmeldeverfahrens.

Im Wesent­lichen ist das Formular „Ermittlung des Liqui­di­täts­eng­passes“ (siehe “Rueckmeldeformular_Soforthilfe”) wichtig, wenn Sie dazu unsere Unter­stützung benötigen, stehen wir Ihnen natürlich gerne mit unserem Rat zur Seite.

20.11.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

viele Arbeit­neh­me­rinnen und Arbeit­nehmer haben in den vergan­genen Wochen und Monaten die enormen Heraus­for­de­rungen  durch die Corona-Pandemie in Ihrem Unter­nehmen zum Teil bis an die Grenze der Belast­barkeit mitgetragen.

 

Durch einen Erlass des Bundes­fi­nanz­mi­nis­te­riums vom 09.04.2020 wurde von Bundes­fi­nanz­mi­nister Olaf Scholz die Möglichkeit geschaffen, jedem Mitar­beiter eine steuer- und sozial­ver­si­che­rungs­freie Prämie zu zahlen, die eins zu eins bei den Beschäf­tigten ankommt.

 

Wir möchten daher nochmal an diese  Möglichkeit einer Prämi­en­zahlung erinnern, die in der Zeit vom 01.03.2020 bis 31.12.2020 steuer- und sozial­ver­si­che­rungsfrei bis zu einer Höhe von EUR 1.500,00 gezahlt werden kann.

 

Begünstigt sind Sonder­leis­tungen, die den Beschäf­tigten in der Zeit vom 01.03.2020 bis 31.12.2020 gezahlt oder als Sachleistung gewährt werden. Die Prämie muss nicht in  einer Summe gezahlt werden, sie kann auch auf die Monate November und Dezember 2020 verteilt werden, falls Sie bisher noch keine Prämie gezahlt haben. Sollten Sie schon eine Prämie an Ihre Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter gezahlt haben, können Sie diese in den verblei­benden zwei Monaten auf die Höchst­grenze von EUR 1.500,00 aufstocken.

 

Die Prämie muss zusätzlich gezahlt werden, sie muss also zum ohnehin geschul­deten Arbeitslohn geleistet werden. Entgelt­um­wand­lungen sind ausge­schlossen, also bereits bestehende Ansprüche dürfen damit nicht ersetzt werden. Dies gilt insbe­sondere für den Ausgleich von Überstunden oder für einen vertraglich oder tariflich zugesi­cherten Anspruch auf Weihnachtsgeld. Auch wenn Weihnachtsgeld nicht vertraglich oder tariflich geregelt ist, aber aufgrund der betrieb­lichen Übung der letzten Jahre gezahlt wurde, darf dieser Anspruch nicht durch die Corona-Prämie ersetzt werden. Sollten Arbeit­nehmer aller­dings keinen wirksamen Anspruch auf Weihnachtsgeld haben, ist es grund­sätzlich möglich, im Jahr 2020 einen steuer­freien Corona-Bonus zu gewähren.

 

Die Corona-Prämie steht branchen­un­ab­hängig  allen Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beitern zu. Dazu gehören somit auch alle Auszu­bil­denden und Minijobber.

 

Mit der Steuer-und Beitrags­freiheit dieser Sonder­zahlung sollen die beson­deren und unver­zicht­baren  Leistungen der Beschäf­tigten in der Corona-Krise anerkannt werden.

Wenn Sie sich für eine Zahlung entscheiden, sagen Sie uns bitte Bescheid, damit wir diese bei den Gehalts­ab­rech­nungen im November oder Dezember 2020 berück­sich­tigen können. Auch stehen wir Ihnen zu Fragen zu diesem Thema jederzeit gern zur Verfügung.

06.11.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die seit gestern Abend bekannt gegebene Info des BMWi (Bundes­mi­nis­terium für Wirtschaft und Energie) übersenden wir Ihnen heute mit nachfol­gendem Link.

 

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201105-ausserordentliche-wirtschaftshilfe-november-details-der-hilfe-stehen.html

 

Die techni­schen Voraus­set­zungen zum Antrags­ver­fahren sind durch unsere Kanzlei gewähr­leistet. Das BMWi setzt auf die schon bestehende Plattform für das Antrags­ver­fahren der Überbrü­ckungs­hilfe Phase II auf.

Wir erwarten in den nächsten Tagen das Update unseres Rechen­zen­trums für das Modul „Außer­or­dent­liche Wirtschaftshilfe“.

 

In den nächsten Wochen werden dann auch die Platt­formen der jewei­ligen Bundes­länder freigeschaltet.

 

Wir werden dann umgehend die entspre­chenden Antrags­ver­fahren einleiten und werden uns wegen der Details vorher mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

Zu Rückfragen zu den bisher bekannt gewor­denen Infor­ma­tionen stehen wir Ihnen selbst­ver­ständlich jederzeit gern zur Verfügung.

06.11.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die seit gestern Abend bekannt gegebene Info des BMWi (Bundes­mi­nis­terium für Wirtschaft und Energie) übersenden wir Ihnen heute mit nachfol­gendem Link.

 

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201105-ausserordentliche-wirtschaftshilfe-november-details-der-hilfe-stehen.html

 

Die techni­schen Voraus­set­zungen zum Antrags­ver­fahren sind durch unsere Kanzlei gewähr­leistet. Das BMWi setzt auf die schon bestehende Plattform für das Antrags­ver­fahren der Überbrü­ckungs­hilfe Phase II auf.

Wir erwarten in den nächsten Tagen das Update unseres Rechen­zen­trums für das Modul „Außer­or­dent­liche Wirtschaftshilfe“.

 

In den nächsten Wochen werden dann auch die Platt­formen der jewei­ligen Bundes­länder freigeschaltet.

 

Wir werden dann umgehend die entspre­chenden Antrags­ver­fahren einleiten und werden uns wegen der Details vorher mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

Zu Rückfragen zu den bisher bekannt gewor­denen Infor­ma­tionen stehen wir Ihnen selbst­ver­ständlich jederzeit gern zur Verfügung.

27.10.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dieser E‑Mail möchten wir Sie über die Freischaltung der Überbrü­ckungs­hilfe Phase II infor­mieren. Die Förderung umfasst nun die Monate September bis Dezember 2020, die Antrags­frist endet am 31.12.2020.

 

Das Online­portal hierzu wurde nun für kleine und mittel­stän­dische Unter­nehmen (KMU) ebenso wie für Soloselb­ständige und Freibe­rufler freige­schaltet und steht uns in der kommenden Woche zur Verfügung.

 

In unserem beigefügten Anhang mit vielen hilfreichen Links können Sie sich hierüber ausführlich informieren.

 

Auch für die Phase II sind wir beim BMWi von der Antrag­stellung bis zur Beschei­der­teilung und Schluss­ab­rechnung  regis­triert. Gerne unter­stützen wir Sie weiterhin in diesem Verfahren.